Joshua Tree Park

Von: 13. August, 2014

JOSHUA TREE PARK

Tag 4

Wir brechen früh von Yukka Valley auf, um den Joshua Tree Park zu besichtigen. Mittlerweile haben wir eine Kühlbox im Auto, die wir täglich in den Motels mit Eiswürfeln füllen.. wir verbessern uns! Heute darf ich mal ausspannen und einfach nur die Aussicht genießen.

Bloß sind es nur Steine, aber die Schönheit der Natur lässt sich kaum in Worte fassen, also hier ein paar Eindrücke davon …

 

Lisa und ich!!!!
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Nach dem Park stoppen wir kurz – wie soll es anders sein – in einem Fast Food Laden mit einem großen gelben M drauf, um unser nächstes Hotel zu buchen. Als Ziel nehmen wir uns Kingman vor. Laut dem netten Ranger fahren wir circa 3 Stunden. Wir sollen auch unbedingt einen Stopp in Amboy einlegen, um den alten Teil der Route 66 zu besichtigen. 38 Meilen in eine Richtung – Quer durch die Muqave Wüste steigt die Temperatur auf 39 Grad Celsius. Amboy – in the Middle of Nowhere – wegen einer Markierung am Boden … wir sind glücklich.

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Wir wollen Kingman vor Anbruch der Dunkelheit erreichen – laut dem Ranger liegen ca. 2 h Fahrtzeit vor uns – das Navi sagt 4h. Das Navy behält recht … Vor uns liegen 24 Meilen in eine Richtung, keine Autos, nur Wüste. Wie wir uns fühlen? Verschwitzt, müde, hungrig… schlechte 90er Jahre Hits halten uns wach. Nach gefühlten 10h kommt endlich wieder eine Kreuzung – sogar darüber freut man sich sehr – nach der Kreuzung allerdings verzweifeln wir kurzzeitig. Das Navy zeigt  180 Meilen bis zum Zielort an – wieder bloß in eine Richtung. Spätestens jetzt sind wir sicher, dass der Ranger sich etwas verschätzt hat. In Seligman pausieren wir kurz, dieses mal sind es Taccos – unser sehr abwechslungsreiches Essen liegt uns schon im Magen. Das Diner wirkt wie aus einer Filmkulisse…

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Wir treten unsere letzten 1 1/2 Stunden Fahrt für diesen Tag an … leider geraten wir in heftige Unwetter.. man könnte auch sagen: Einen Monsunregen! Lisa fährt! Mit ungefähr 20 Meilen/Stunde schleppen wir unseren Musti über den Highway. Mit Müh und Not halten wir uns auf der Straße. Oft davor vom Regen in den Graben gespült zu werden und knapp vorbei an einem gröberen Unglück (kurze Zeit vor uns kippte ein Lastwagen auf der Straße auf die Fahrerseite) kommen wir endlich um 21:30 Uhr in Kingman an! In einem weiteren schäbigen Motel abseits des Highways.

Wie ihr euch vielleicht denken könnt, trinken wir erstmal einen darauf …

Kuss, Bianca

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Huntington Beach

Von: Bianca, 11. August 2014

HUNTINGTON BEACH

Tag 3

Heute beginnt unser Roadtrip – wir verlassen LA!

Der nächste große Stopp ist Joshua Tree Park. Am Weg bleiben wir am Huntington Beach stehen, um den halben Tag noch am Strand zu verbringen. Eine Küstenstadt in Südkalifornien, mit langen, breiten Sandstränden und palmengesäumten Alleen. Am Strand wimmelt es von Surfern und Rettungsschwimmer – schöne Körper findet man hier genug.
Huntington Beach gefällt uns besser als den Strand von Santa Monica. Auch der Wind ist milder und dadurch um vieles angenehmer.

 

 

 

 

Wir schmeißen uns das letzte Mal in den Pazifik bevor unser Trip durch die Wüste beginnt.

Richtung Yucca Valley wären es ungefähr 90 Meilen – mit Stau brauchen wir 2 1/2 Stunden bis wir endlich im nächsten Hotel ankommen. Es sieht genauso aus wie das vorige – abgefuckt, aber halbwegs sauber. Für uns reicht es. Schlimmer sind die 30 Grad um halb 10 nachts – die Wüste lässt grüßen!

Das Frühstück in den Hotels ist eher bescheiden, außer Bagels und Toast gibt es nichts. Nicht so ganz mein Geschmack, aber naja! Generell ist es schwer gesundes Essen zu finden … Fast Food Läden soweit das Auge reicht und in jedem noch so kleinen Kaff. Der pure Stress für den Magen. Wie meint Lisa so schön: „Du suchst gesundes Essen?! Tja, da bist du hier falsch!“.

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Kuss, Bianca

The Hills

THE HILLS

Tag 2

Unser 2. Tag ist spitzenmäßig!

Nachdem wir endlich am richtigen Weg sind (es ist nicht einfach auf den Highways die richtigen Ausfahrten zu nehmen) erkunden wir mit unserem Musti die Hügeln Hollywoods, schlängeln uns an den Villen vorbei und genießen die Aussicht. Sobald man endlich die kurvigen Straßen hochgefahren ist, erscheinen auch schon diese verdammten 9 Buchstaben. Warum man dabei ausrastetet? Keine Ahnung, aber es passiert tatsächlich! Auch uns! 🙂

Und für all diejenigen die schon darauf warten, seht ihr jetzt endlich meine hübsche Reisepartnerin, Lisa.

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Zum Strand von Santa Monica ist es nicht weit. Würden wir uns nicht ständig verfahren, wären wir noch viel schneller dort.

Der Strand ist ziemlich windig! Ich friere sogar zeitweise (Ja, ich weiß, dass das bei mir nicht schwer ist).  Ich kann nur sagen, man muss einfach mal selbst gesehen und gefühlt haben…

Genug vom Muscle Beach, gehts weiter zum Venice Beach – circa 45 Minuten zu Fuß – wir fahren blöderweise mit dem Auto. Also für allen anderen – LAUFEN.

Venice Beach ist ein seltsamer, aber auch faszinierender Ort… Skater, Penner und Freaks geben sich hier die Hand und trotzdem besitzt dieser Ort etwas Magisches..

Beim Abendessen landen wir einen Glückstreffer – es schmeckt ausgezeichnet. Mit Burger und Clubsandwich kann man immer alles richtig machen.

Endlich zu Hause angekommen, steht unsere Zimmertür weit offen. Panik, dass jemand eingebrochen ist … Wir nähern uns dem Zimmer, das Licht ist an, aber keiner drinnen. Alle Wertsachen sind da und offensichtlich wurde nichts angegriffen. Laut der Empfangsdame hat der Wind die Tür aufgedrückt und trotz dessen, dass sie 12 Stunden offen stand, hat niemand etwas gestohlen. Glück gehabt! Beim Schlafengehen ist uns doch etwas mulmig zumute. Besser ich zeige die schäbigen Motels hier gar nicht her, sonst drehen meine Lieben zu Hause durch.. 🙂

Küsschen, Bianca

Walk of Fame

Von: Bianca, 09.08.2014

Walk of Fame

Tag 1

2 Mädels, 1 Roadtrip und eine mächtige Karre – unser Ford Mustang Cabrio!

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Wir haben uns sehr schnell an das Auto, die Straßen und den Verkehr gewöhnt. Den heutigen Tag durfte ich rumkurven und ich hab mächtig Spaß dabei!!

Am Hollywood-Boulevard angekommen, kämpfen wir uns den Weg durch die Menschenmassen entlang des Walk of Fame, um selbst genauso dämliche Touri-Fotos zu schießen, wie alle anderen auch. (Man kommt einfach nicht darum herum.)

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Farmers Market

Hier gefällt es uns um einiges besser – es ist ein Markt mit Imbissstände, Restaurants, Obst- und Gemüsehändlern und einer Menge an Süßkram. Wir schlendern zwischen den Marktständen hindurch und genießen einen kleinen Snack. Endlich bekomme ich auch mal einen guten Kaffee – dieses scheußliche Zeug in den Motels darf sich nicht Kaffee nennen.

Danach geht’s ab nach Beverly Hills und auf den Rodeo Drive. Mit richtig viel Geld in der Tasche hat man hier sicher Spaß. Wir durchqueren ihn (aus Sicherheitsgründen) nur mit dem Auto.

In unmittelbarer Nähe zum Rodeo Drive ist ein kleiner Park mit einem wunderschönen alten Baum. Für die verliebten Reisenden unter euch – hier könnt ihr eure Namen einritzen.

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Vom Nachtleben am West Sunset Boulevard haben wir uns einiges erwartet.

Gute Restaurants, schicke Bars, tolle Clubs … hmmm, naja, es war dann doch etwas anders. Ein nettes, leistbares Restaurant haben wir gefunden. Unsere Tischnachbarin war sehr nett und meinte es sicher nur gut mit uns, als sie für den Abend noch ein Date mit dem 22-jährigen Neffen arrangierte – wir haben dankend abgelehnt. Die schicken Bars haben wir nicht gefunden und vorm wahrscheinlich angesagtesten Club war eine riesige Menschenschlange.

Generell sind die Distanzen zwischen den einzelnen Lokalen sehr groß – es ist auch nicht unbedingt viel los, so wie man sich das vorstellt! Hier ist es gut die richtigen Leute kennenzulernen und auf die Privatparties eingeladen zu werden. Also sorgt schon mal vor, damit ihr wisst: Wer, Wann und Wo!!

Kuss, Bianca

Welcome to Hotel California

Von: Bianca, 9. August, 2014

LOS ANGELES

Also der erste Kaffee auf amerikanischen Boden ist getrunken und ich fühl mich ziemlich fit. Seit ungefähr 12 Stunden bin ich in LA…

Es war ein unglaublicher Tag. Ich hatte tatsächlich 32 Stunden Geburtstag! Diesen Tag werde ich nie vergessen (hmmm, mal überlegen wie ich das zum 30er noch topen kann.) In London hatte ich eine kurze Zwischenlandung, danach ging’s direkt mit der Air New Zealand nach LA. Und in meinem Fall vergingen die 10 Stunden nicht so schnell wie alle behaupteten, aber es war auszuhalten, etwas kalt, aber ein angenehm ruhiger Flug. Vergleichbar anstrengend wie eine Zugfahrt in die Schweiz – irgendwann kann man einfach nicht mehr sitzen.

Ich feierte noch in Wien mit meinen Liebsten und schloss nach einer 16-stündigen Anreise endlich meine Reisepartnerin Lisa in die Arme. Durch die amerikanische Passkontrolle bin ich zum Glück in 15 min durch.

Mit direkt importierten Schnaps aus Costa Rica wurde am Abend noch angestoßen – danke Lisa!

ICH BIN GLÜCKLICH!

Oder besser:

Da es für die Gesundheit förderlich ist, habe ich mich entschieden glücklich zu sein.

Voltaire

Kuss, Bianca

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24/4

Bianca, 07. August, 2014

24/4

In 24 Stunden in Los Angeles, in 4 Stunden Geburtstag. Unglaublich!

Nur noch ein paar Stunden bis zum Abflug. Die Freunde wurden großteils verabschiedet, tolle Geschenke wurden entgegengenommen – danke meine Lieben. Am Abend gibt’s noch ein paar Drinks… 24 Stunden später wird in LA gefeiert!

Wie ich mich fühle?!

Unbeschreiblich gut, aufgeregt, nervös, müde, aber vor allem freue ich mich endlich meine Reisepartnerin in die Arme zu schließen.