San Francisco

Welcome to SAN FRAN!

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Was soll ich euch sagen?! Ich liebe diese Stadt!!!

Die Tatsache, dass wir das erste mal in einem Hostel übernachten, tat dem keinen Abbruch. Am ersten Abend zogen wir durch die Bars San Francisco’s und stellten zu unserem Ärger fest, dass der Spaß hier um zwei Uhr morgens endet – die Bars schließen – man wird vor die Tür gesetzt. Weitergefeiert wird auf Privatparties. Tipp: Beginnt mit dem Feiern bestenfalls bereits um 19:00 Uhr, denn auch am Samstagabend wird man kurzerhand und ohne Rücksicht auf die Feierlaune aus der Bar geworfen. Unglaublich!

Zurück im Hostel waren wir mitten drinnen im stärksten Erdbeben der Gegend seit über 20 Jahren. Die Pflanzen wackelten, die Decke krachte, der Boden bebte, der Nachtportier schrie und wir hatten keine Plan. Nach 5 min und einer gefühlte Stunde war es still, nichts bewegte sich und wir kamen geschockt aber unversehrt heil raus.

In SF ist alles sehr teuer und auf den Straßen tummeln sich die Obdachlosen, trotzdem wollen wir nicht mehr weg. Es gibt einfach zu schöne Ecken …

… aber seht selbst warum!

Wir kletterten die steilen Straßen von San Francisco hoch und runter….

… bummelten durch das ehemalige Hippie Viertel in der Haight-Street, das absolut sehenswert ist. Die Häuser sind bunt, die Geschäfte unglaublich vielfältig und schrill, genau wie die Menschen.

Ach und bevor ich es vergesse… Jeder sollte zum Farmers Market (Ferry Plaza Farmers Market) am Hafen. Er bietet eine tolle Auswahl an biologisch angebauten Obst und Gemüse und viele vegane Lebensmittel. Alles ist bunt, an jedem Stand gibt es Neues zu entdecken. Hier schlägt unser Herz höher!

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Na, zu viel versprochen!? 🙂

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Kuss, Bianca

Von: Bianca – Tag 15&16
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Death Valley & Yosemite Park

Von Vegas nach San Francisco!

Die letzten Tage kam ich nicht zum Schreiben und auch jetzt muss ich mich beeilen – gleich geht’s ab zum Frühstück, um danach die nächste Ortschaft erkunden. Wir sind mittlerweile in Monterey an der Pazifikküste, cruizen mit unserem Musti durch die Gegend, entlang der Steilküste am Highway No. 1 und sind gefesselt von der Aussicht, aber dazu später..

Frühmorgens und kaputt von Vegas saßen wir wieder im Auto. Jeder der überlegt, den Weg nach San Francisco zu fliegen, dem sei davon abgeraten. Ihr verpasst eine beeindruckende Landschaft, die unterschiedlicher nicht sein könnte – aber seht selbst…

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Wir fuhren die Route 190 durch Death Valley bei angenehmen 40 Grad Celsius. Die Temperaturen klettern hier schnell auf bis zu 50 Grad C –  wir hatten also Glück. Ich muss euch ehrlich gestehen! Ich hatte Angst! Warum? Damit ihr euch das vorstellen könnt: Zwei Mädels, ein riesen Ford Mustang und 3h Fahrt quer durch das Nichts einer Wüste! Als ich sah, was da vor mir lag, schlug mein Herz bis zum Hals – diese unendliche Straße und nicht zu wissen, was einem erwartet. Leider legte sich die Angst nicht – kein Auto befand sich während der Fahrt hinter oder vor uns, zweimal kreuzte eines unseren Weg  – das war’s. Die Klimaanlage stellten wir auf Rat eines Rangers ab, um keinen Motorschaden zu riskieren.

Mein Tipp an dieser Stelle: Kauft euch zu Beginn des Roadtrips eine Kühlbox und füllt sie in jedem Motel mit Eiswürfel auf. Wir fuhren insgesamt um die 3000 Meilen, vieles davon in der Wüste und der Tipp ist jetzt hier an dieser Stelle Gold wert! Gebt ein Handtuch in die Kühlbox und knallt es euch in den Nacken .. oder eben auf den Kopf! 🙂

Nach der Todesfahrt – ja, wir hatten sie überstanden und ja es war schlimm, aber auch beeindruckend – übernachteten wir wieder einmal in einem total heruntergekommenen Motel, diesesmal in Bishop. Am nächsten Tag ging es frühmorgens, nach dem 12. Frühstück mit Bagel und Butter und Wasser mit einem Tropfen Kaffee, weiter.

Jeder der diese Route fährt und gerne wandert, sollte unbedingt früh aufbrechen und den Yosemite Nationalpark besuchen. Es gibt lange Wanderwege, Wasserfälle (normalerweise) und Mammutbäumen. Unsere Tour dauerte rund 2 – 3 h und war eine enorme Abwechslung zu der kargen Wüste der letzten Tage. Der Wald duftete herrlich und die Temperaturen lagen um die 25 Grad. Leider waren die Wasserfälle im August ausgetrocknet und so beließen wir es auch bei nur einer Wanderung.

… circa 8 Meilen danach, befindet sich das „Buck Meadows Lodge & Restaurant“ und auch so ziemlich das einzige im Umkreis. Es kam uns gelegen, wir hatten Hunger – das Preis-/Leistungsverhältnis ist gut, die Bedienung wie fast überall, sehr liebenswert.

Die Landschaft veränderte sich rasch – kurz nach dem Yosemite NP und nur ein paar Autostunden von Death Valley entfernt, befanden wir uns inmitten von Bergen …

… um kurz vor San Francisco diese Schönheit vorzufinden!

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Kuss, Bianca

Von: Bianca – Tag 13

Zion Canyon

ZION NATIONAL PARK

Wir befinden uns in Hurricane, im Süden Utahs und an der Grenze zu Arizona, von hier aus ist es nicht mehr weit zum Zion National Park.

Wir nahmen uns den Aufstieg des Hidden Trail’s vor .. Dauer circa 2 1/2 Stunden, also durchaus auch für unsportliche Menschen machbar. Wirklich lustig wird es aber erst am Ende des Trails….

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Danach ging es zum Virgin River am River-Trail, ein bis zu 8h langer Trail durch den Fluss. Wir gingen allerdings nur 2h davon – reicht auch vollkommen – die Steine waren rutschig und die Strömung an manchen Stellen stark – Spaß hatten wir trotzdem!

Am Weg lernten wir den Hannes kennen – einer unter sehr vielen deutschen Touris. Hannes also, er reiste alleine quer durch Amerika, campte, wo er gerade rasten möchte. Ein Zelt besaß er nicht, er schlief in der Hängematte, unter freiem Himmel und seine Coolness deshalb einen Eintrag wert. 🙂 Wir packten ihn gleich ein und nahmen ihn mit zum Abendessen nach Springdale, in den Bit ’n‘ Spur Saloon. Wer hier ist, muss einfach einkehren – ein hervorragendes mexikanisches Restaurant!

Abends genossen wir mit Sekt und 30 Grad Außentemperatur unseren Whirlpool, um die Eindrücke der vergangen Tage zu verarbeiten und einfach mal kurz im Jetzt anzukommen.

Next Stop – Las Vegas!

Küsschen, Bianca

Von: Bianca, 18. August, 2014 – Tag 9

Lake Powell & Horseshoe Bend

Lake Powell & Horseshoe Bend

Eine blockierte Straßenzufahrt in der Wüste und 200 Meilen Umweg. Nachdem wir an Tag 7 wegen einer Baustelle kurz vor Page einen Umweg nehmen mussten, beschlossen wir kurzerhand, direkt zu unserer nächsten Unterkunft zu fahren. So überquerten wir also den Colorado River und schlengelten uns entlang eines alten Highways, vorbei an den Canyons. Das Gute daran?! Wir erlebten hier die Landschaft hautnah …

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Horseshoe Bend!!!!! Mein Tipp für alle!

 Ein hufeisenförmige Schleife des Colorado River in der Nähe von Page. Die beste Zeit dafür ist ganz früh Vormittags, die Hitze ist dann noch halbwegs erträglich.

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Danach ging es zum Lake Powell, den wir fast für uns alleine hatten.        Die Aussicht auf die Canyons ist von hier aus traumhaft schön, das Wasser türkis blau und warm, der Sand rot….

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Die Antelope Canyon Bootstour dauerte 1 1/2h und ist das Geld wert. So bekamen wir auch noch einen Teil davon zu sehen.

Entlasst euch diese unglaubliche Landschaft nicht entgehen!

Küsschen, Bianca

Von: Bianca, 17. August 2014 – Tag 8

Grand Canyon

Von: Bianca, 13. August, 2014

GRAND CANYON

Tag 5 – Flagstaff

Wir haben einige Meilen zurückgelegt, dabei einen kurzen Zwischenstopp auf der Route 66 eingelegt & und unser Hotel in Flagstaff bezogen. Tipp: Sedona liegt in unmittelbarer Nähe und ist einen Besuch Wert.

Tag 6 – Grand Canyon

… ich habe heute meine Artikel der letzten Tage durchgelesen und muss feststellen, dass die Qualität zu wünschen übrig lässt. Die Autofahrten und die langen Tage machen sich bemerkbar. Dass ich die Beiträge erst um Mitternacht schreibe und mir meistens schon meine Augen zufallen, wirkt ebenfalls etwas darauf ein. Für heute möchte ich euch also damit verschonen und deshalb lasse ich einfach nur Fotos sprechen. Bei diesem Naturwunder stört das nicht weiters …

Unglaublich!! Und vor uns liegen noch immer 2 Wochen!! Wuhuuuuuu!!!

Kuss, Bianca

Joshua Tree Park

Von: 13. August, 2014

JOSHUA TREE PARK

Tag 4

Wir brechen früh von Yukka Valley auf, um den Joshua Tree Park zu besichtigen. Mittlerweile haben wir eine Kühlbox im Auto, die wir täglich in den Motels mit Eiswürfeln füllen.. wir verbessern uns! Heute darf ich mal ausspannen und einfach nur die Aussicht genießen.

Bloß sind es nur Steine, aber die Schönheit der Natur lässt sich kaum in Worte fassen, also hier ein paar Eindrücke davon …

 

Lisa und ich!!!!
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Nach dem Park stoppen wir kurz – wie soll es anders sein – in einem Fast Food Laden mit einem großen gelben M drauf, um unser nächstes Hotel zu buchen. Als Ziel nehmen wir uns Kingman vor. Laut dem netten Ranger fahren wir circa 3 Stunden. Wir sollen auch unbedingt einen Stopp in Amboy einlegen, um den alten Teil der Route 66 zu besichtigen. 38 Meilen in eine Richtung – Quer durch die Muqave Wüste steigt die Temperatur auf 39 Grad Celsius. Amboy – in the Middle of Nowhere – wegen einer Markierung am Boden … wir sind glücklich.

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Wir wollen Kingman vor Anbruch der Dunkelheit erreichen – laut dem Ranger liegen ca. 2 h Fahrtzeit vor uns – das Navi sagt 4h. Das Navy behält recht … Vor uns liegen 24 Meilen in eine Richtung, keine Autos, nur Wüste. Wie wir uns fühlen? Verschwitzt, müde, hungrig… schlechte 90er Jahre Hits halten uns wach. Nach gefühlten 10h kommt endlich wieder eine Kreuzung – sogar darüber freut man sich sehr – nach der Kreuzung allerdings verzweifeln wir kurzzeitig. Das Navy zeigt  180 Meilen bis zum Zielort an – wieder bloß in eine Richtung. Spätestens jetzt sind wir sicher, dass der Ranger sich etwas verschätzt hat. In Seligman pausieren wir kurz, dieses mal sind es Taccos – unser sehr abwechslungsreiches Essen liegt uns schon im Magen. Das Diner wirkt wie aus einer Filmkulisse…

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Wir treten unsere letzten 1 1/2 Stunden Fahrt für diesen Tag an … leider geraten wir in heftige Unwetter.. man könnte auch sagen: Einen Monsunregen! Lisa fährt! Mit ungefähr 20 Meilen/Stunde schleppen wir unseren Musti über den Highway. Mit Müh und Not halten wir uns auf der Straße. Oft davor vom Regen in den Graben gespült zu werden und knapp vorbei an einem gröberen Unglück (kurze Zeit vor uns kippte ein Lastwagen auf der Straße auf die Fahrerseite) kommen wir endlich um 21:30 Uhr in Kingman an! In einem weiteren schäbigen Motel abseits des Highways.

Wie ihr euch vielleicht denken könnt, trinken wir erstmal einen darauf …

Kuss, Bianca