Death Valley & Yosemite Park

Von Vegas nach San Francisco!

Die letzten Tage kam ich nicht zum Schreiben und auch jetzt muss ich mich beeilen – gleich geht’s ab zum Frühstück, um danach die nächste Ortschaft erkunden. Wir sind mittlerweile in Monterey an der Pazifikküste, cruizen mit unserem Musti durch die Gegend, entlang der Steilküste am Highway No. 1 und sind gefesselt von der Aussicht, aber dazu später..

Frühmorgens und kaputt von Vegas saßen wir wieder im Auto. Jeder der überlegt, den Weg nach San Francisco zu fliegen, dem sei davon abgeraten. Ihr verpasst eine beeindruckende Landschaft, die unterschiedlicher nicht sein könnte – aber seht selbst…

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Wir fuhren die Route 190 durch Death Valley bei angenehmen 40 Grad Celsius. Die Temperaturen klettern hier schnell auf bis zu 50 Grad C –  wir hatten also Glück. Ich muss euch ehrlich gestehen! Ich hatte Angst! Warum? Damit ihr euch das vorstellen könnt: Zwei Mädels, ein riesen Ford Mustang und 3h Fahrt quer durch das Nichts einer Wüste! Als ich sah, was da vor mir lag, schlug mein Herz bis zum Hals – diese unendliche Straße und nicht zu wissen, was einem erwartet. Leider legte sich die Angst nicht – kein Auto befand sich während der Fahrt hinter oder vor uns, zweimal kreuzte eines unseren Weg  – das war’s. Die Klimaanlage stellten wir auf Rat eines Rangers ab, um keinen Motorschaden zu riskieren.

Mein Tipp an dieser Stelle: Kauft euch zu Beginn des Roadtrips eine Kühlbox und füllt sie in jedem Motel mit Eiswürfel auf. Wir fuhren insgesamt um die 3000 Meilen, vieles davon in der Wüste und der Tipp ist jetzt hier an dieser Stelle Gold wert! Gebt ein Handtuch in die Kühlbox und knallt es euch in den Nacken .. oder eben auf den Kopf! 🙂

Nach der Todesfahrt – ja, wir hatten sie überstanden und ja es war schlimm, aber auch beeindruckend – übernachteten wir wieder einmal in einem total heruntergekommenen Motel, diesesmal in Bishop. Am nächsten Tag ging es frühmorgens, nach dem 12. Frühstück mit Bagel und Butter und Wasser mit einem Tropfen Kaffee, weiter.

Jeder der diese Route fährt und gerne wandert, sollte unbedingt früh aufbrechen und den Yosemite Nationalpark besuchen. Es gibt lange Wanderwege, Wasserfälle (normalerweise) und Mammutbäumen. Unsere Tour dauerte rund 2 – 3 h und war eine enorme Abwechslung zu der kargen Wüste der letzten Tage. Der Wald duftete herrlich und die Temperaturen lagen um die 25 Grad. Leider waren die Wasserfälle im August ausgetrocknet und so beließen wir es auch bei nur einer Wanderung.

… circa 8 Meilen danach, befindet sich das „Buck Meadows Lodge & Restaurant“ und auch so ziemlich das einzige im Umkreis. Es kam uns gelegen, wir hatten Hunger – das Preis-/Leistungsverhältnis ist gut, die Bedienung wie fast überall, sehr liebenswert.

Die Landschaft veränderte sich rasch – kurz nach dem Yosemite NP und nur ein paar Autostunden von Death Valley entfernt, befanden wir uns inmitten von Bergen …

… um kurz vor San Francisco diese Schönheit vorzufinden!

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Kuss, Bianca

Von: Bianca – Tag 13
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